Der 23/09/2026
Der Hügelgrabkomplex Saint-Michel in Carnac: Auf den Schultern des Riesen!
Vortrag unter der Leitung von Cyrille Chaigneau
Die Carnacéen-Grabhügel, Wahrzeichen der Jungsteinzeit im Morbihan, zeugen bereits seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. durch ihre gigantische Größe und den Reichtum ihrer Grabbeigaben vom Aufkommen einer mächtigen religiösen oder politischen Aristokratie. Die Bezeichnung „Carnacéen“ bezeichnet eine riesige Sedimentmasse, die eine geschlossene Grabstätte ohne Gang bedeckt. Sedimentanalysen zeigen, dass diese Erde aus sumpfigen Gebieten stammt, die 3 bis 5 Kilometer entfernt liegen, was eine monumentale und prunkvolle Gemeinschaftsleistung unterstreicht.
Der in der Mitte des 5. Jahrtausends errichtete und mit dem alten Castellic verbundene Tumulus Saint-Michel ist mit seinen 44 m der höchste Punkt der Bucht von Quiberon und bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Küste und die Stelenreihen. Die Stätte zeugt von einer ununterbrochenen kultischen Kontinuität, die von der Jungsteinzeit über einen möglichen gallorömischen Merkur-Tempel und mittelalterliche Besiedlungen zu seinen Füßen bis hin zur heutigen Kapelle (1926 wieder aufgebaut) reicht.
Cyrille Chaigneau ist ausgebildeter Prähistoriker, experimentierfreudiger Archäologe, wissenschaftlicher Vermittler am Museum für Urgeschichte in Carnac und Forscher mit Spezialisierung auf monumentale Architektur der jüngeren Vorgeschichte.
Als Gründer und Hauptinitiator des Vereins „Les Vaisseaux de Pierres“ erforscht und würdigt er die Bedeutung dieses einzigartigen Kulturerbes für die Kunstgeschichte, die Vorstellungswelt und die Identitätsbildung.
Ohne Voranmeldung
Die Carnacéen-Grabhügel, Wahrzeichen der Jungsteinzeit im Morbihan, zeugen bereits seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. durch ihre gigantische Größe und den Reichtum ihrer Grabbeigaben vom Aufkommen einer mächtigen religiösen oder politischen Aristokratie. Die Bezeichnung „Carnacéen“ bezeichnet eine riesige Sedimentmasse, die eine geschlossene Grabstätte ohne Gang bedeckt. Sedimentanalysen zeigen, dass diese Erde aus sumpfigen Gebieten stammt, die 3 bis 5 Kilometer entfernt liegen, was eine monumentale und prunkvolle Gemeinschaftsleistung unterstreicht.
Der in der Mitte des 5. Jahrtausends errichtete und mit dem alten Castellic verbundene Tumulus Saint-Michel ist mit seinen 44 m der höchste Punkt der Bucht von Quiberon und bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Küste und die Stelenreihen. Die Stätte zeugt von einer ununterbrochenen kultischen Kontinuität, die von der Jungsteinzeit über einen möglichen gallorömischen Merkur-Tempel und mittelalterliche Besiedlungen zu seinen Füßen bis hin zur heutigen Kapelle (1926 wieder aufgebaut) reicht.
Cyrille Chaigneau ist ausgebildeter Prähistoriker, experimentierfreudiger Archäologe, wissenschaftlicher Vermittler am Museum für Urgeschichte in Carnac und Forscher mit Spezialisierung auf monumentale Architektur der jüngeren Vorgeschichte.
Als Gründer und Hauptinitiator des Vereins „Les Vaisseaux de Pierres“ erforscht und würdigt er die Bedeutung dieses einzigartigen Kulturerbes für die Kunstgeschichte, die Vorstellungswelt und die Identitätsbildung.
Ohne Voranmeldung
Die Öffnungsdaten
Am 23/09/2026
ab 20:30
Weitere Daten
auditorium Terraqué
56340 Carnac
56340 Carnac
Preise
Basistarif (18 ans et +)
7 €
Abonnententarif (Gratuité : adhérents, étudiants, - 18 ans)
0 €
Eintrag
Kostenpflichtig
Gesprochene Sprachen
Französisch